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Das genaue Gründungsdatum Eckernfördes ist nicht bekannt. Auf jeden Fall kann das Ostseebad aber auf über 700 Jahre Geschichte zurückblicken. Im 15. und 16. Jahrhundert Hafenstadt mit privilegiertem Zwischenhandel, spielen bis ins 17. Jahrhundert auch Fischfang und Brauwesen eine bedeutende wirtschaftliche Rolle. Diese Vorgeschichte mündete in einer wirtschaftlichen Blütezeit Mitte des 18. Jahrhunderts, in der sich die Kaufleute der Stadt vor allem als Reeder hervortun.

Eine Vielzahl von Ferienhäusern bieten Unterkünfte für den Urlaub mit Hund. In den über 400 Ferienunterkünften sind Haustiere meistens erwünscht. Immer  mehr Urlaubsdomizile an Nord- und Ostsee haben sich mittlerweile auf den Hundefreund eingestellt. So bietet zum Beispiel auch ein Ferienhaus auf Usedom einen entspannten Aufenthalt. In Eckernförde gibt es einen eigenen Hundestrand, der auch dem Vierbeiner Herumtollen am Strand oder ein Bad im Meer ermöglicht. Längere Spaziergänge sind vielfach möglich, rund um Eckernförde gibt es viele Wanderwege und Naturgebiete.


Aber auch beim City Sightseeing muss der Hund in Eckernförde nicht in der Unterkunft zurückgelassen werden. Die Altstadt mit ihren schönen Fachwerkhäusern kann gut in einem Stadtspaziergang erlaufen werden. Ein Blick in die berühmte Bonbonkocherei im Herzen der Altstadt bietet sich an, auch wenn der Hund kurz draußen warten muss. Gleich nebenan liegt die Kaffeerösterei in einem wunderschönen Haus, an bestimmten Tagen kann man bei der Röstung zuschauen. Im Juli werden in Eckernförde die Sprottentage gefeiert, denn die "echten Kieler Sprotten" stammen eigentlich aus Eckernförde. Um 1950 waren hier nicht weniger als 52 Räuchereien mit der Herstellung dieser Köstlichkeit beschäftigt. An der nördlichen Seite der Altstadt schließt sich der romantische Hafen an.

Vom Hafen geht es über die Holzklappbrücke zum Stadtteil Borby, in dem die Kirche mit den ältesten Bauteilen aus dem 12. Jahrhundert einen Blick lohnt. Außerdem gibt es an der Borbyer Uferpromenade die Meeresfiguren zahlreicher Bildhauer zu besichtigen. Zurück aus Borby, geht es nach Westen am Wasser entlang. An der wasserzugewandten westlichen Seite der Altstadt liegt die Galerie Nemo, in deren Umgebung Kunstwerke im Freien zu besichtigen sind, darunter bekannte Arbeiten wie Ojar Petersons "Brücke über das Meer", deren zweite Hälfte sich in Riga befindet.


Zahlreiche Ausflugsziele rund um Eckernförde laden zu Besichtigungen ein, die in Begleitung eines Hundes unternommen werden können. Bei längerem Aufenthalt können alle Ziele auch einzeln oder mit einem Reisebusunternehmen angesteuert werden, sie liegen maximal 20 km entfernt. Hier eine kleine Rundfahrt: Etwa 20 Minuten westlich von Eckernförde liegen die Hüttener Berge, ein ausgedehntes Naturgebiet, in dem Hunde (auch im Restaurant) gerne gesehen sind. Inmitten der Hüttener Berge befindet sich ein schöner Aussichtspunkt: Vom 98 Meter hohen Aschberg kann man die umgebende Landschaft, bei guter Sicht sogar die Ostsee betrachten. Ebenfalls sehenswert ist das Bismarckdenkmal auf dem Aschberg, für die Erholung nach dem Aufstieg steht ein Café bereit.

Der nächste Anlaufpunkt Richtung Südwesten ist Owschlag, in dessen Miniaturen-Park rund 100 Modelle von Schiffen, Flugzeugen und Bauten im Maßstab 1:25 zu besichtigen sind, unter anderen das Schloss Neuschwanstein und die Tower Bridge. Etwas weiter im Süden am Rand des Naturparks Hüttener Berge in Neu-Duvenstedt Nord liegt der Naturerlebnisraum Kolonistenhof, auf dessen 14 Hektar großem Außengelände viel über die Tier- und Pflanzenwelt Schleswig-Holsteins zu erfahren ist. Nun ist fast schon Rendsburg erreicht, das mit seiner Eisenbahnhochbrücke und seiner Schwebefähre jedes Jahr viele Besucher anzieht. Auch die Altstadt von Rendsburg lohnt einen Spaziergang des Betrachters. Von dort geht es östlich am Nord-Ostsee-Kanal entlang in Richtung Sehestedt. Am Nord-Ostsee-Kanal laden zahlreiche Cafés mit Kanalblick zu einem Stündchen Schiffe beobachten ein, denn der Nord-Ostsee-Kanal ist der meist befahrene Kanal auf der ganzen Welt. Nach einigen Kilometern Fahrstrecke am Nord-Ostsee-Kanal entlang ist Sehestedt erreicht. Im 800 Jahre alten Dorf, das zugleich ein Museum ist, locken überall Hinweistafeln zu Entdeckungen aus der schleswig-holsteinischen Regionalgeschichte. Auf dem Weg zurück nach Eckernförde liegt dann noch Groß Wittensee. Hier lohnt es sich, eine Windmühle aus dem Jahr 1874 anzusehen, die um die Jahrtausendwende aufwendig saniert wurde.