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Schon am Eingang vom Johannisfriedhof in St. Johannis / Nürnberg befindet sich eine Gräbertafel mit den Hinweisen der angesehensten Persönlichkeiten aus vergangenen Zeiten.

Bei einem Rundgang über den Johannisfriedhof in St. Johannis / Nürnberg kommen die Besucher nicht nur an die Ruhestätte von Willibald Pirckheimer (deutscher Humanist), Martin Behaim (deutscher Geograph und Kartograph), Albrecht Dürer (deutscher Maler, Kunstschriftsteller, Kupferstecher und Graphiker), Anselm Feuerbach (deutscher Maler) vorbei sondern an insgesamt 6500 Gräbern.
(Bildquelle: www.Pixelio .de - Fotograf: Kladu - Sonnenuhr aus dem 16. Jahrhundert, Holzschuherkapelle/Johannisfriedhof)


„Im Tod sind alle gleich“ deshalb dürfen alle Gräber nur 6 Werkschuhe (ca. 167 cm) und höchstens 3 Werkschuhe (ca. 83 cm) breit sein.
Die Steine der Vergangenheit bestehen aus Nürnberger Sandstein und ihre aus Bronze gegossene Handwerkerzeichen, Inschriften, Wappen, Bildnissen sowie christlichen Symbolen erzählen aus dem Leben der Verstorbenen.
Historische und verschwundene Handwerksberufe wie der Schellenmacher, Panzermacher, Fingerhutmacher, Flaschner, Beutler oder Gürtler werden durch die Symbole auf den Grabsteinen wieder lebendig.
Finden Sie auf Ihren Entdeckungsrundgang das Grab des ersten deutschen Lokomotivführers. Oder die letzte Ruhestätte von dem Kolonialhändler, dessen Handelsverbindungen bis nach Indien reichten. Sein Grabstein wurde mit Elefanten verziert.

Auch die Johanniskirche mitten auf dem Johannisfriedhof in St. Johannis / Nürnberg erzählt ihre eigene Geschichte.
Sie war die einzige Kirche der Nürnberger Kirchen, die im Krieg unzerstört blieb.

Eingang: 
Johannisfriedhof – Johannisstraße / Ecke Lindengasse in St. Johannis / Nürnberg