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Südlich von dem oberbayrischen Landkreis München, an den Ufern der Isar, liegt das Städtchen Schäftlarn – Ebenhausen mit dem Kloster Schäftlarn.

Priester Waltrich gründete auf seinem eigenen Land 762 das Kloster Schäftlarn. In den darauf folgenden Jahrhunderten wurde das Kloster Schäftlarn durch Schenkung von Schwabing und Hesselohe unterhalten. Die Benediktinerabtei Kloster Schäftlarn erlosch im 10. Jahrhundert. Bischof Otto von Freising übertrug im Jahr 1140 das Kloster Schäftlarn dem Prämonstratenserorden, der es bis zum 01. April 1803 nutzte. Kloster Schäftlarn wurde an den Benediktinern mit der Verpflichtung eine Lateinschule zu führen am 17. Mai 1866 von Ludwig II. von Bayern übergeben.


Im Jahre 1910 erhob Prinzregent Luitpold das Benediktinerkloster Schäftlarn zur Abtei. In den Gebäuden vom Kloster Schäftlarn besuchen 420 Schüler ein privat geführtes Gymnasium mit Tagesheim und Jungeninternat.

Das heutige Kloster Schäftlarn wurde 1702 - 1706 von dem Baumeister Giovanni Antonio Viscardi in barocker Manier fertiggestellt.

Sehenswert ist die prachtvolle, barocke Klosterkirche sowie der von barocken Gebäuden umgebene neu gestaltete Prälatengarten. 1998 wurde der Garten von ehrenamtlichen Helfern angelegt. Mittig des Gartens steht ein Springbrunnen, der von einer Quelle gespeist wird. Vom Brunnenbecken führen in allen vier Himmelsrichtungen Hauptwege, sie stellen die Weltachsen des Kosmos dar. Zwischen den prachtvoll blühenden Rosen- und Sommerblumenbeeten stehen Ruhebänke zum Verweilen. Der Klostergarten Schäftlarn liegt gleich rechts neben der Klosterpforte.
(Bildquelle: www.pixelio.de - Fotograf: Gerhard Fraßa)